Hamburg, 24.02.2021 – Am Montag haben sich die Gesundheitsminister von Bund und Ländern darauf geeinigt, dass Beschäftigte in Kitas wie Erzieherinnen und Erzieher sowie Lehrerinnen und Lehrer an Grund- und Förderschulen früher geimpft werden sollen. Die Beschäftigten gehören ab heute, dem Tag des Inkrafttretens der Neuregelung, zur zweiten Impfgruppe. Vorrang haben damit weiterhin vor allem die über 80jährigen und Beschäftigte in der Altenpflege. Für die jetzt neu aufgenommenen Berufsgruppen soll vor allem der Impfstoff von AstraZeneca eingesetzt werden, der aufgrund fehlender Daten über die Wirkung bei älteren Menschen nur für Personen unter 65 Jahren zugelassen ist.

Impfung in der Kita

Mit einer sofortigen Impfung können Kita-Beschäftigte jedoch nicht überall rechnen. Zwar können Impftermine vereinbart werden, wann diese stattfinden können, ist jedoch regional sehr unterschiedlich, weil wohl nicht überall genügend Impfdosen vorhanden sind. So meldet der NDR, dass für Hamburg im März voraussichtlich 40.000 Dosen des AstraZeneca Vakzins verimpft werden könnten. Diese Zahl sei nicht einmal genug, um den Bedarf bei den niedergelassenen Ärzten, Hebammen und Gesundheitsdienst-Beschäftigten zu decken. Aus dem Bundesgesundheitsministerium wird dagegen gemeldet, dass bereits mehr als 1,4 Millionen Dosen an die Länder geliefert wurden. Nach RKI-Angaben wurden davon aber nur 212.000 Dosen gespritzt. Zahlreiche Dosen würden demnach ungenutzt lagern.

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