Hamburg, den 14.12.2022 - Liebe Freund:innen unseres Teams,

eine Woche vor Weihnachten 2022 scheinen wir die direkten Auswirkungen der Corona-Pandemie endlich in wesentlichen Teilen überwunden zu haben. Ein Blick zurück offenbart heute politische Fehler in der Pandemie-Bekämpfung. Kinder und Jugendliche, Personen mit Einschränkungen und pflegebedürftige ältere Menschen waren zu oft Opfer von Kontaktbeschränkungen und Einrichtungsschließungen. Damit einher gingen auch Belastungen für unsere Kolleginnen und Kollegen und für uns als Unternehmen.

Wir haben das alles gemeinsam in einer großen Kraftanstrengung überstanden und die Krise für eine weitere Fokussierung unseres Hauses auf das Sozialwesen genutzt - hier schlägt unser Herz. Die Umfirmierung in die „Extra Team Kita GmbH“ war in diesem Jahr vielleicht der sichtbarste Ausdruck dieser Haltung. Doch wir haben auch in IT investiert, die die zwischenmenschliche Interaktion unterstützt und Standardprozesse wie zum Beispiel die Arbeitszeiterfassung weiter vereinfacht. Es wurden neue Qualitätskriterien für unsere Arbeit definiert und die Arbeitsbedingungen unserer Kolleginnen und Kollegen weiter verbessert. Unser Büro in Dresden ist in tolle neue und größere Räume umgezogen. Im Ergebnis wachsen wir wieder, begeistern immer mehr Kundinnen und Kunden, Beschäftigte sowie Partnerinnen und Partner für unsere Arbeit. In diesem Jahr ist nach einer belasteten Zeit wieder ein inspirierender Geist für eine positive Zukunft entstanden.

Diese durchweg zukunftsgewandte Haltung wurde aber auch erneut schwer belastet. Auch uns hat der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine tief getroffen. Unfassbar, was da in Europa passierte und passiert. Undenkbares wurde am 24. Februar über Nacht bittere Realität. Gerade selbst aus einer vitalen Krise aufgrund der Pandemie herausgekommen, nutzten wir sofort und so pragmatisch wie möglich unsere Möglichkeiten, humanitäre Hilfe durch Vernetzung zu leisten und sie auch ganz praktisch vor Ort anzubieten.

Unter anderem wurde unser Büro in Potsdam so für über 5 Monate zur vorübergehenden Wohnung für zwei ukrainische Familien.

Heute können wir darüber sprechen, doch anfangs ging es auch darum, dieses Engagement möglichst geheim zu halten, um dringend schutzbedürfigten Menschen in akuter Not etwas Ruhe und Geborgenheit zu ermöglichen. Wir sind froh, dass wir konkrete Hilfen leisten konnten. Ende des Jahres 2022 sind wir weiterhin in Gedanken oft in der Ukraine. Unser Mitgefühl gilt den Familien von über 200.000 Menschen, die seit Kriegsbeginn gestorben sind. Und es gilt den Geflüchteten, die aus ihrer individuellen Not heraus ihre Heimat verlassen. Ganz praktische Hilfe können wir inzwischen eher mit Stellenangeboten und mit der Unterstützung bei der Anerkennung von Qualifikationen leisten. Kleine Gesten, wie das Vorhalten einer Auswahl von deutsch-ukrainischen Kinderbüchern und Hilfe bei Sprachproblemen gehören natürlich auch dazu.

In einer Zeit komplexer Herausforderungen zwischen Krieg, Energiekrise, Inflation und Fachkräftemangel versuchen wir weiter Kurs zu halten. Für ein gutes Miteinander! Wir danken allen Kundinnen und Kunden, Kolleginnen und Kollegen, Freundinnen und Freunden unseres Hauses für ihre Treue, für ihr oft berührendes Feedback, für ihr Vertrauen, für Kritik und Unterstützung.

Schöne Weihnachten und ein gutes neues Jahr!
Sebastian Lazay & Christoph Sembritzki

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